Tipps
Vorteile der neuen Diamantsuspension Liquimant® - FS plus 0,15 Mikron
Diese Supension wurde speziell für die Endpolitur von Schliffproben entwickelt. Sie ist eine Alternative zu der herkömmlichen SiO2 - Feinpoliersuspension und bietet dem Anwender einige Vorteile:
- Überall dort, wo das Si bei der Probenanalyse störend wirkt (z.B. EDX-Analyse im REM), kann Liquimant® - FS plus eingesetzt werden.
- Mit Liquimant® - FS plus können die Polierzeiten u.U. verkürzt werden.
- Bei problematischen Werkstoffen, die lange Endpoliturzeiten (30 Miuten und mehr) erforderlich machen, erhält man mit Liquimant® - FS plus polierten Proben dennoch relieffreie Schliffoberflächen.
- Selbst bei längeren Polierzeiten werden vorhandene Einschlüsse wie z.B. Titankarbide in Edelstählen oder Sulfidzeilen in Stählen randscharf abgebildet, d.h. an ihren Grenzflächen nicht auspoliert oder gar gänzlich ausgewaschen. Dies geschieht - bei längeren Polierzeiten - gerne bei Verwendung einer SiO2 - Suspension.
- Ein wichtiger Vorteil ist die saubere Arbeitsweise von Liquimant® - FS plus sowie eine "Schonung" der Hände, da keine entfettende Wirkung eintritt.
Silber-Kupferoxid-Lot
Die Probe sollte nach der Präparation im Rasterelektronenmikroskop mittels
EDX-Analyse untersucht werden.
Deshalb fand die Finishpolitur mit der Diamantsuspension Liquimant® - FS plus 0,15 µm statt.

Benetzungsversuch Silber-Kupferoxid-Lot auf Nickeloxid-Material
Die Probe sollte nach der Präparation im Rasterelektronenmikroskop mittels
EDX-Analyse untersucht werden.
Deshalb fand die Finishpolitur mit der Diamantsuspension Liquimant® - FS plus 0,15 µm statt.

Titankarbide im Werkstoff 1.4571
An Hand dieser Aufnahme zeigt sich deutlich,
dass auf Grund der gewählten Präparation die Titankarbide selbst bei 1000facher Vergrößerung
noch randscharf abzubilden waren. 
Schweißverbindung Schwarz-Weiss
An Hand dieser einfachen Probe sollte gezeigt werden,
dass auch hier mit der Diamantsuspension Liquimant® - FS plus 0,15 µm
ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen ist ohne eine in der Regel angewendete Finishpolitur mit Tonerde.

offenporige z. T. mit Silber infiltrierte Keramik
Die Probe sollte nach der lichtmikroskopischen Untersuchung
noch einer EDX-Analyse im Rasterelektronenmikroskop unterzogen werden.
Auf Grund dieser Analysen fand die Endpolitur nicht mit SiO2-Suspension,
sondern mit der Diamantsuspension Liquimant® - FS plus 0,15 µm statt.

WIG - Schweißverbindung des Werkstoffs 1.4571
Die Einbettung erfolgte in Demotec 10.
An Hand dieser einfachen Probe sollte gezeigt werden,
dass auch hier mit einer Diamantendpolitur von 0,15 µm ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen ist
ohne eine in der Regel angewendeten Finishpolitur mit Tonerde.

LKW - Spanngurt
Durch die Endpolitur mit der Diamantsuspension Liquimant® - FS plus 0,15 µm
sind auch bei Kunststoffen gute Ergebnisse zu erzielen.

Verschleissschutzschicht bestehend aus einer Hartmetall- und einer aufgebrachten PTFE-Schicht
Zum Schutz und zur besseren Sichtbarmachung extrem dünner und empfindlicher,
auch nicht leitender Schichten eignet sich das Besputtern und/oder galvanische Aufbringen von Schutzschichten.

Molybdän - Metallisierungsschicht auf Al2O3
Ist das schrumpfungsfreie Einbettmittel Demotec 15 Plus mal nicht zur Hand,
so erreicht man auch mit Demotec 10 und der "Pfützentechnik" eine spaltfreie Einbettung.

